Wertvolles Hintergrundwissen für die Bewusstseinsschärfung.

Was genau befähigt uns Menschen, unser Leben nach unseren Vorstellungen zu gestalten?

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Zunächst ein Hinweis!

Hier ist nicht beabsichtigt, eine wissenschaftliche Abhandlung zu schreiben oder eine vermeintliche Vollständigkeit der Forschung darzustellen.

Im Folgenden wird lediglich versucht zu verdeutlichen, was genau uns Menschen befähigt, unser Leben nach unseren Vorstellungen zu gestalten. Natürlich immer in Wechselwirkung mit gesellschaftlichen, politischen und natürlichen Umweltfaktoren. Innerhalb dieser sind wir in der Lage, unsere Wünsche als Ziele zu erfassen und diese „konkreten“ Ziele auch zu erreichen – wenn wir wissen wie es geht.

Unser Gehirn ist dafür gebaut, unsere persönliche Umgebung wieder zu spiegeln, somit unser eigenes Leben, da wir unser nächstes Umfeld aktiv mitgestalten. Unser Hirn ist dafür da, Natur, Kultur, soziales Umfeld, kurz – Erlebnisse, Anforderungen, Geschehnisse, auszuwerten und umzusetzen. Alles ist in der neurologischen Struktur unseres Hirns eingebrannt. So bilden sich Muster heraus – unsere Routinen. Routinen geben uns Sicherheit, Schnelligkeit weitgehendste Fehlerfreiheit und erzeugen für uns und für Andere Verlässlichkeit.

Routinen

Routinen sind wie Autobahnen. Wir flitzen auf Ihnen dahin, und erreichen schnell und planbar unser Ziel. Ohne Routinen müssten wir viel Zeit damit verbringen unseren Tag zu bewältigen. Alles würde als neue Aufgabe, neue Herausforderung auf uns zu kommen und wir wären gezwungen jedes Mal einen neuen Plan zu erstellen, neue Erfahrungen zu machen und über Versuch und Irrtum diese Aufgaben zu bewältigen. Routinen bestehen aus gesicherten Erkenntnissen, aus rationalen Überlegungen, aus geordneten und vertrauten Emotionen. Das gibt unserer Wahrnehmung und unseren Handlungen Sicherheit und Vertrautheit. Und gleichzeitig schränken Routinen uns ein. Jeder Mensch erhält rund 4 Milliarden Informationen pro Sekunde. Bewusst verarbeitet werden von uns aber nur rund 2000. Diese 2000 haben mit dem Körper, der Umwelt und der Zeit zu tun. Unsere Filter sind maßgeblich für die Erfassung von Welt. So…

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… konstruieren wir unsere Welt. Diese gefilterten Informationen entsprechen der Art und Weise wie wir leben, wie wir unsere Lebenswelt gestaltet haben. Beispielsweise möchtest Du Dir ein Wohnmobil von einer bestimmten Marke kaufen. Auf einmal siehst Du überall diese Wohnmobile fahren. Oder Du oder Deine Frau ist schwanger. Auf einmal nimmst Du eine sehr große Anzahl Schwangerer in Deiner Umgebung wahr.

Diese Filter bilden unter anderem unsere Routinen aus. Wir registrieren nur die Informationen, die zu unserer Autobahn passen. Alles andere wird vorher ausgefiltert.

Donald Hebb, ein Neurobiologe und Hirnforscher ersann die entsprechende Regel: „Waht fires together, wires together“. In etwa: Was zusammen feuert, ist miteinander verwoben. Das bezieht sich auf unsere Synapsen. Je häufiger ein bestimmtes Neuron auf ein bestimmtes anderes Neuron reagiert, desto heftiger und schneller werden sich diese Neuronen aufeinander abstimmen. Der Grundbaustein für Routinen. „Routine (von französisch routine für die „Wegerfahrung“) steht für Handlungen, die durch mehrfaches Wiederholen zur Gewohnheit werden.“

Und Gewohnheiten sind Verhaltensweisen, die automatisch ablaufen und sich teilweise auch gegen bewusste Kontrolle unsererseits durchsetzen. Hast Du schon mal ein „Füllwort oder Verzögerungslaut“ gebraucht. Wie zum Beispiel „Ähh“, „Ne“ oder „Öh“? Oder vielleicht schon mal jemandem zugehört, der solche Silben in Gesprächen gebraucht? Diese Füllwörter haben die Eigenschaft, dass sie vom Sprecher selbst sehr selten wahrgenommen werden, es sei denn er wird darauf hingewiesen. Dann stellt er fest, dass diese sich sehr schwer verhindern lassen. Meist sind sie schneller ausgesprochen als mental bemerkt. Aber es gab auch eine Zeit vor diesen Füllwörtern. Irgendwann haben sie sich eingeschlichen und der Sprecher hat sie in seine gewohnte Ausdrucksweise übernommen. Ja, wenn sie erstmal da sind, sind sie schwer wieder los zu werden. Aber auch hierzu gibt es Techniken und Vorgehensweisen, die die „Sprachbereinigung“ unterstützen.

Routinen und die dazugehörigen Filter ermöglichen uns ein vorzügliches Leben. Wir erfahren Augenblicke der Entspannung, vielleicht erleben wir sogar Neues (wie z.B. eine Achterbahnfahrt). Dieses können wir, da wir ja in unserer Basis sicher sind. Wir WISSEN um die Sicherheit unserer Alltagswelt. Krisen wie Pandemien, Kriege oder andere systemische Zusammenbrüche führen uns direkt und unverblümt vor Augen, wo in unserer Lebenswelt diese Sicherheiten wegbrechen und wir zu neuen Handlungen gezwungen sind.

„Was hinter uns liegt, und was vor uns liegt, sind Winzigkeiten im Vergleich zu dem, was in uns liegt“ (Oliver Wendell Holmes – Autor)

Nutze Deinen Reichtum Deiner Fähigkeiten!

Entwicklung

Von Kindheit an stehen wir in Wechselwirkung mit unserer Umwelt. Wir äußern Bedürfnisse elementarer Art, wie Hunger, Durst, Wärme und den Wunsch nach Gemeinschaft. Wir erwarten Anerkennung, Anteilnahme und Erfolge. Gerade die Gemeinschaft bietet Möglichkeiten des Lernens und Unterstützens und erfordert gleichzeitig das sich einbringen; eine Offenheit und Bereitschaft um Arbeit zu leisten.

Durch diese Interaktionen mit unseren Umwelten – sozialer, natürlicher, kultureller und technischer Art – reifen wir zu erfahrenen Menschen mit individuellem Hintergrund heran. Durch unsere körperliche, genetische und seelische Ausstattung, die uns zum Teil bei der Geburt durch vorherige Generationen und Eltern mitgegeben, und zum anderen Teil durch unsere Umwelt vermittelt wurde.

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Wir lernen alles, was wir für das Leben brauchen. Wir sind von Natur aus nicht so ausgestattet wie andere Lebewesen, die alles schon mitbringen und um den Gebrauch der rudimentärsten Extremitäten intuitiv wissen; die sogenannten Nestflüchter (z.B. Reptilien und Huftiere). So können Pinguine schwimmen, Elefanten und Giraffen laufen und kleinere Singvögel sehr früh fliegen, ohne dass es jahrelangen Trainings bedarf. Der Mensch gehört zu den Nesthockern, insbesondere zu den Traglingen (werden von einem Elternteil, meist der Mutter, nahe am Körper getragen). Diese bedürfen der intensiven Pflege und Fürsorge um mit der Zeit alle Körperfunktionen und Fähigkeiten auszubilden und zu erlernen. Mit den ersten Atemzügen beginnt der Prozeß des Lernens. Das Baby erkennt, dass auf verschiedene Arten seines Schreiens entsprechenden Reaktionen erfolgen. Diese wechselseitige Erfahrung –Aktion-Reaktion- begleitet uns unser gesamtes Leben und ist die Basis unserer kognitiven Entwicklung.

Mensch-Sein

Was uns allerdings von allen anderen Lebewesen auszeichnet, ist gattungsspezifisch gesprochen, die Fähigkeit zu kreativem Denken. Denken und Vorstellungen in so abstrakter Form, dass diese unser aktuelles Raum-Zeit-Gefüge verlassen und sich von unserer natürlichen Umwelt lösen. Die Ergebnisse sind unter anderem sicht- und hörbar in der Architektur, Technik, Malerei und Musik.

Neurowissenschaftlich betrachtet zeichnet uns vor allem die Größe unseres Stirnhirnlappens (Frontallappen) im Vergleich zum Rest des Gehirns aus. Hier findet die Verbindung zwischen Emotion (aus dem limbischen System stammend, insbesondere der Amygdala (Mandelkern)) und dem Neokortex (rationales Denken) seine Entsprechung in der Entwicklung der Persönlichkeit.

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Unser limbisches System regelt unsere Grundfunktionen und sichert unser Überleben: Flucht oder Angriff.

Der Stirnhirnlappen regelt unsere Aufmerksamkeit, unsere Wahrnehmungsfilter und nachgeschaltet unsere Emotionen.

Im Stirnlappen befindet sich der Neokortex, der nach der ersten emotionalen Aufwallung zu analytischem Denken anregt. Er versetzt uns in die Lage, Situationen weitgehender zu beurteilen und unserer Reaktionen diffiziler zu gestalten. Statt direkt zu flüchten oder zuzuschlagen nehmen wir noch Randerscheinungen wahr und sind dann in der Lage überlegter, ausgewogener und zielorientierter zu handeln.

Es ist nicht die Tatsache des aufrechten Gangs oder der Daumen zum Greifen oder dass unsere Augen nach vorne schauen. Auch nicht die Größe unseres Gehirns. Der Aufbau unseres Gehirns ist die Besonderheit der Unterscheidung zu den anderen Lebewesen dieser Welt.

Beispiel Testreihe: Eins von vielen

So wird, wenn wir konzentriert sind, ein Gedanke, eine Sache für uns zur absoluten Realität – für einen kurzen Moment zum eigentlichen Mittelpunkt unseres Seins.

Wenn wir richtig konzentriert sind, erkennt unser Gehirn keinen Unterschied mehr zwischen dem was draußen passiert (in der Realität) und dem was drinnen passiert (in unserer Vorstellung).

Hierzu wurden zahlreiche Testreihen durchgeführt. So wird beispielsweise beschrieben, wie drei Gruppen gebildet wurden (alles Studenten). Es ging um das Üben des Klavierspielens an fünf Tagen die Woche mit jeweils 1,5 Stunden. Aus der ersten Gruppe wurden die Mitglieder nach einander vor ein Klavier gesetzt, es wurden ihnen Noten bzw. Anschlagsbilder vorgelegt, nach denen sie ein Stück einüben sollten. Diese Gruppe spielte real auf dem Klavier.

Die Mitglieder der zweiten Gruppe wurden ebenfalls nacheinander vor das Klavier gesetzt. Allerdings ohne dieses zu berühren aber mit der gleichen Anleitung wie bei der ersten Gruppe. Diese Probanden sollten sich das Üben vorstellen, sozusagen mental spielen üben.

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Die Mitglieder der dritten Gruppe konnten sich aussuchen auf dem Klavier zu spielen oder sich vorzustellen zu üben. Allerdings ohne Anleitung.

Das Ergebnis zeigte eine Zunahme synaptischer Verknüpfungen bei der ersten Gruppe von rund 30 Prozent in dem entsprechenden Hirnareal. Die zweite Gruppe, die mental übte, zeigte das gleiche Ergebnis – also ebenfalls 30 Prozent- ohne physisch geübt zu haben! Die dritte Gruppe zeigte keine Veränderung (nach Dr. J. Dispenza – Dozent, Autor).

Die moderne Neurobiologie (Hirnforschung) gewährt faszinierende Einblicke und Erkenntnisse in die Funktion(en) unseres Gehirns. Durch Erkenntnis und Verständnis der Zusammenhänge lassen sich Herausforderungen und Hürden des Lernens besser verstehen. Durch die Sichtbarmachung (bildgebende Verfahren) werden die Bereiche des Gehirns identifiziert, die in den jeweiligen Momenten beansprucht werden. Meist wird u.a. der erhöhte Blutfluss gemessen. „Wir können mittlerweile dem Gehirn beim Arbeiten sozusagen zusehen. Dies wird ergänzt durch Untersuchungen auf Zell- und Molekular-Ebene, die noch mehr ins Detail gehen und die Wirkweise von Botenstoffen und elektrischen Erregungen analysieren.“ (Dr. Aly Sabri – Hirnforscher)

Die Basis von Lernen und Entwicklung

Wie haben wir gelernt zu laufen, Rad zu fahren, zu Schreiben oder zu lesen?

Wir haben uns darauf konzentriert, wollten unser Ziel erreichen und haben unermüdlich geübt: Zielsetzung & Wille & Kontinuität! Das ist die Grundlage unserer bewussten Entwicklung.

Spitzen- und Hochleistungssportler wiederholen, trainieren, unermüdlich die geforderten Bewegungsabläufe, damit diese automatisiert und routiniert auf den Punkt gebracht werden.

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Kampfsportler, Hoch- und Weitspringer, Golfer und Motorsportler (um nur einige zu nennen) prägen sich die benötigten Bewegungsabläufe oder Kurse und Strecken ein. Im Wettkampf wird dann die gesamte Aufmerksamkeit auf den punktgenauen Leistungsabruf konzentriert.

Picasso hat tausende von Stunden investiert um seine „Einlinienzeichnungen“ zu perfektionieren und das Ergebnis nicht nur wunderbar sondern auch als spielerische Leichtigkeit aussehen zu lassen. Maler, Dichter, Rapper, Musiker, Tischler – die Liste ließe sich lange fortsetzen – sind alle Meister in ihrem Metier.

Das kennen wir alle. Wir haben es selbst erlebt oder dabei zugeschaut.

Jetzt kommt das Beste: Wir alle können das auch!

Unabhängig von Schulbildung oder finanzieller Ausstattung.

Wir sind alle in der Lage unser Leben bewusst zu verändern – unsere Wünsche zu Zielen zu machen und umzusetzen. Unser Leben so zu gestalten, wie wir uns das wünschen.

Emotionale Intelligenz

Die fundamentale Grundlage des hier vorgestellten Ansatzes und den darauf aufbauenden Trainings sind unsere Gefühle, unsere Emotionen. Was genau Gefühle sind und wo sie entstehen, wird an einer späteren Stelle dieses Textes erklärt. Zuerst einmal geht es darum, dass du ein Gefühl, einen Umgang für deine Emotionen bekommst. Wir treffen alle unsere Entscheidungen auf emotionaler Grundlage. Glaubst du nicht? Mach einfach einen Test. Frage dich, welche Entscheidung du als letztes getroffen hast. Dann hinterfrage diese Entscheidung. Folgende Beispiele helfen dir dabei, Situationen aus Deinem Leben zu finden.

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Beispiel I: Was bedeutet die Entscheidung, den Bus zu nehmen statt des Autos. Vielleicht das der Bus entspannender, günstiger und ökologischer ist. Was bedeutet entspannter es persönlich? Was bedeutet günstiger und mit welchen Werten ist das für besetzt? Was bedeutet „ökologischer“?

Beispiel II: Die Entscheidung , ein paar teure Schuhe nicht zu kaufen. Der Beschluss das Geld zu sparen. Was bedeutet sparen? Ist damit ein Gefühl verbunden? Welches? Warum wollte ich Schuhe kaufen, die ich offenbar nicht benötige? Welches Gefühl ist mit dem Kauf bzw. dem Nicht-Kauf verbunden?

Beispiel III: Im Job bin ich gefordert dem Projekt A den Vorzug zu Projekt B zu geben. Die Entscheidungsfindung beruht auf Fakten wie: Kosten, Erträge, Zukunftsausrichtung für das Unternehmen. Auf welchen Grundlagen wurden die Fakten zusammengestellt; waren diese immer wertfrei und für beide Projekte gleich aufgestellt? Welche „stillen Wegweiser“ haben zu welchen Gunsten ausgeschlagen? Wie genau, auf welcher Grundlage stellt sich die Zukunft des Unternehmens dar? Gibt es vergleichbare Szenarien? Was passiert zukünftig wenn ich eines der beiden Projekt durchführe? Wie ist mein Gefühl bei der Entscheidung?

Gilt für diese oder ähnliche Entscheidungsfindungsprozesse, dass eine wirkliche, rationale, frei von emotionalen Wertigkeiten vorgenommene Entscheidung gefällt werden kann? Oder verhält es sich so, dass alle unsere Entscheidungen emotional gefällt wurden, letztendlich aus unserem Neokortex stammen? Unserer „vernünftigen, überlegten, analytischen“ Schaltzentrale direkt nach unserem limbischen System – aber nicht ohne.

Nimm einfach Deine letzten Entscheidungen und hinterfrage diese, welche Gefühle mit ihnen verbunden waren/sind. Dann benenne und konzentriere dich auf diese Gefühle und frage dich, wie du diese noch erreichen, befriedigen oder deuten kannst. Gibt es noch andere Möglichkeiten als deine getroffenen Entscheidungen?

Hier geht es darum, diesen außerordentlichen Erfahrungsschatz, deine emotionale Intelligenz, diese enorme Kraft zu gewinnen und gezielt einzusetzen. Vergleiche das mit deiner rationalen Intelligenz: Du wirst vor eine Aufgabe gestellt, bspw. Mathe und überlegst und rufst dir die Lösungswege ins Gedächtnis. Du wirst wissen, dass dein emotionaler Anteil hier eine maßgebliche Gewichtung zur erfolgreichen Bewältigung der gestellten Aufgabe hat. Angenommen du gehst mit einem Gefühl der Überforderung, des Stresses und voller Zweifel und Angst an die Aufgabe heran, ist die Gefahr eines sogenannten Blackouts sehr groß und dir fällt nichts mehr ein außer der immer größer werdende Fluchtgedanke. Dieser wird gespeist von Selbstvorwürfen (warum habe ich mich nicht besser vorbereitet), von Selbstzweifeln (ich bin ja doch zu doof dafür, ich sollte das alles lassen) und endet dann leider häufig im Selbstzerwürfnis (alles was ich anfasse, geht schief. Mein Leben ist sinnlos, freudlos und einfach nur schmerzhaft).

Gehst du aber mit einem Gefühl von Leichtigkeit und der Sicherheit der Beherrschung der kommenden Anforderungen an die Aufgabe heran, wirst du sicherlich erfolgreich sein, da du keinerlei Schwierigkeiten in der Konzentration und Erinnerung haben wirst.

Jeder Mensch verfügt über diese emotionale Power. Letztendlich erreichen wir all unsere Ziele, alles was wir uns jemals vorgenommen haben nur durch unsere Motivation. Wir wollen das oder jenes. Ohne Antrieb keine Zielerreichung.

Ein Sportler kann noch so viel trainieren. Aber ohne „Herz“, ohne dass er für seine Erfolgsvorstellung brennt, wird er noch nicht mal ansatzweise in die Bereiche kommen, in die er mit tiefer Überzeugung und mit einem aus allen Poren strömenden Wollen kommt.

Es ließe sich der Ansatz „alternativer Intelligenzen“ in die frühen 1980 Jahre legen, wenn es nicht schon in der Antike mit Aristoteles, Epiktet und anderen sehr frühe Ansätze zur Erklärung der komplexen menschlichen „Innenwelt“ gegeben hätte. Das führte sich über die Jahrhunderte so fort wie auch der Sinnspruch J.W. Goethes darlegt „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, die eine will sich von der andern trennen…“In den 1980er Jahren erblickte mit Howard Gardner (Harvard University) die „Theorie der multiplen Intelligenzen“ das Licht der Welt. Hier finden sich Spielarten wie die sprachlich-linguistische, logisch-mathematische, bildlich-räumliche, körperlich-kinästhetische, naturalistische, interpersonale und intrapersonale Intelligenz. Die beiden zuletzt genannten werden hier aufgegriffen und unter der Bezeichnung der emotionalen Intelligenz weitergeführt. Als wirklich befreiend zu beachten ist, dass damit das enge Gerüst eines nur auf kognitiver Leistungsfähigkeit beruhender „Intelligenztest“, wie er seit Jahrzehnten um wissenschaftliche Verifizierung buhlt, der Boden entzogen wird. Wir sind so viel mehr als nüchterne, vermeintlich logische und schulisch vermittelte „Technokraten“.

In den letzten Jahrzehnten fand der Begriff der emotionalen Intelligenz immer stärker Beachtung. Die Erstbeschreibung stammt aus dem Jahr 1990. In einem fachwissenschaftlichen Artikel beschrieben Professor Peter Salovey (Yale Universität, Conneticut) und John Dr. D. Mayer (University of New Hampshire), was emotionale Intelligenz eigentlich sei und wie sich diese in unseren Verhaltensweise ausdrücke. Populäre Verbreitung erhielt dieses Konzept schließlich mit dem Buch „Emotionale Intelligenz“ von Daniel Goleman ( Harvard-Universität) aus dem Jahre 1996.

Ungeachtet der unterschiedlichen Ausführungen, gilt hier als Basis für die weitere Betrachtung folgende Definition zugrunde: Das emotionale Intelligenz als die Fähigkeit zu verstehen sei, Emotionen in Bezug auf sich selbst und andere Menschen wahrzunehmen, auszudrücken, zu verstehen und sinnvoll handzuhaben und umzusetzen.

Zur emotionalen Intelligenz gehören Selbstbeherrschung, Eifer, Beharrlichkeit und die Fähigkeit sich selbst zu motivieren. Hier ist der eigentliche Motor unseres Handelns zu finden, unser Antrieb: der Zusammenhang zwischen Gefühl, Charakter und moralischen Instinkten. Wir bewegen uns mit der Erreichung unserer Ziele innerhalb eines sozialen Kontextes, der Grenzen sowie Möglichkeiten aufzeigt. „Unsere Leidenschaften besitzen, richtige angewandt, Weisheit; sie bestimmen unsere Denken, unsere Werte, unser Überleben. Jede Emotion weckt eine spezifische Handlungsbereitschaft, die uns in eine Richtung weist, welche sich in der Evolution angesichts von Umständen, die in jedem Menschenleben immer wieder vorkommen, gut bewährt hat. Während unserer Evolution sind solche Situationen immer wieder aufgetreten, und so hat sich ein überlebenswichtiges Repertoire an Emotionen herausgebildet, die sich als angeborene, automatische Tendenzen des menschlichen Herzens in unsere Nerven eingeprägt haben. Jeder Emotion wohnt die Tendenz zum Handeln inne.“ (D. Goleman).

Umsetzung

Die hier entwickelten Trainings verdeutlichen und bieten die Möglichkeiten, unsere Fähigkeiten tatsächlich zu nutzen und unser Leben nach unseren Vorstellungen zu gestalten. Natürlich immer in Wechselwirkung mit sozialen, politischen und natürlichen Umweltfaktoren. Innerhalb dieser sind wir in der Lage, unsere Wünsche als Ziele zu erfassen und diese „konkreten“ Ziele auch zu erreichen – wenn wir wissen wie es geht.

Wir sind alle in der Lage unser Leben bewusst zu verändern – unsere Wünsche zu Zielen zu machen und umzusetzen.

Denn: Wir sind alle Experten – für unser eigenes Leben! Und was –bitteschön- ist NOCH wichtiger als das?

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